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Einer Auslegung, dass die Fasnetgestalt der Hexe und die mit Ihr verbundenen Bräuche von den hauptsächlich im Mittelalter stattgefundenen Hexenprozessen und Hexenverbrennungen abgeleitet wurde, steht die Auffassung gegenüber, dass aus dem "Wildem Weib", der Partnerin des "Wilden Mannes", im Laufe der Jahrhunderte die Hexe geworden ist. Da sie das Erbarmungslose, Unheimliche und Kaltherzige verkörpert, daher also auch mit dem unfruchtbaren, Lebens zerstörenden Winter gewisse Parallelen aufweist, wurde sie auch als ein Wesen angesehen, das man wie die in dieser Jahreszeit herrschenden Geister vertreiben musste (vgl. Heinz Wintermantel, Hoorig, hoorig isch die Katz, k. Theiss Verlag, Stuttgart 1978)
Mittlerweile musikalisch umrahmt durch zumeist aus der nahen Schweiz angereiste Guggenmusiken, versammeln sich neben unzähligen Donaueschinger Fasnetbegeisterten, Teilnehmern des vorausgegangenen Nachtumzugs durch die Innenstadt am alten Festhallenplatz und fiebern in teils klirrender Kälte der bevorstehenden Winteraustreibung entgegen.
Herumgeisternde Hexen füllen allmählich den Platz, und verteilen
sich um die bis |